Mittelerhöhung: Guter Tag für das Deutsche Auslandsschulwesen

Der Haushaltsausschuss hat in seiner Bereinigungssitzung gestern Nacht eine Erhöhung der Lehrerbesoldung für die deutschen Auslandsschullehrer beschlossen. Insgesamt stellt der Bundestag 20 Millionen Euro zusätzlich für die Besoldung der Auslandslehrer und die Auslandsschulen zur Verfügung. Hiermit soll die Attraktivität des Lehrberufes an den Deutschen Auslandsschulen gesteigert werden, da die Bewerberzahlen zuletzt rückläufig war. Durch eine Abkopplung von der Gehaltsentwicklung hatte sich seit 1999 eine Gehaltsdifferenz von mehr als 20% im Vergleich zu anderen entsandten Beamten im Auslandsdienst aufgebaut.

Bernd Fabritius: „Der Unterausschuss für Auswärtige Kultur und Bildungspolitik hatte sich im diesem Jahr mehrfach mit der Situation der deutschen Auslandslehrer beschäftigt und sich für eine Gehaltsangleichung eingesetzt. Ich freue mich sehr, dass diese Gerechtigkeitslücke nunmehr geschlossen werden konnte. Die Qualität der Deutschen Auslandsschulen steht und fällt mit den deutschen Lehrerinnen und Lehrern, die mit hohem persönlichen Einsatz im Ausland eine wichtige Arbeit leisten.“

Der Haushaltausschuss hat außerdem das erst im vergangenen Jahr ins Leben gerufene Programm für die Förderung des deutschsprachigen Schulwesens in Rumänien um 250.000 auf insgesamt 1 Million Euro erhöht.

Bernd Fabritius: „Ich freue mich sehr, dass das Programm für das deutschsprachige Schulwesen derart erfolgreich ist, dass die Schülerzahlen stiegen und ein höherer Bedarf an Lehrern verzeichnet wurde. Dieser Entwicklung wird durch diese Beschlüsse Rechnung getragen.“

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