Bukarest: Klaus Johannis zum Vizepremier und Innenminister Rumäniens nominiert

„Die Nominierung von Klaus Johannis zum Vizepremier und Innenminister Rumäniens ist ein Paukenschlag auf höchster politischer Ebene – nicht nur für Rumänien, sondern auch für die Beziehungen unserer beider Länder“, so Bernd Fabritius MdB, Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Verbands der Siebenbürger Sachsen in Deutschland.

Mit Klaus Johannis, der über Jahre das Demokratische Forum der Deutschen (DFDR) in Rumänien geleitet hat, übernähme ein Vertreter der Siebenbürger Sachsen höchste Führungsposten in der rumänischen Regierung. Sein politisches Talent hat Klaus Johannis bereits seit dem Jahr 2000 als Bürgermeister von Hermannstadt (Sibiu) unter Beweis gestellt; er gilt als einer der erfolgreichsten Rathauschefs in Rumänien. Hermannstadt gilt unter ausländischen Investoren als erste Adresse, die Arbeitslosigkeit ist niedrig, der Tourismus boomt. Innerhalb seiner Nationalliberalen Partei (PNL) stieg er in kurzer Zeit zum 1. Stellvertretenden Vorsitzenden auf.

„Die Nominierung von Klaus Johannis seitens der PNL muss nun vom Staatsoberhaupt akzeptiert werden“, erläutert Bernd Fabritius die aktuellen Entwicklungen. „Klaus Johannis ist mehr als nur ein Imagegewinn für die rumänische Regierung. Er wäre ein Garant für die vielzitierte Funktion als Brückenbauer zwischen den Nationen, die den Siebenbürger Sachsen zugesprochen wird. Wenn diese Entwicklung Bestand hat und in den ost- und mitteleuropäischen Ländern Beispiel macht, dann betritt Europa eine neue Ebene der Völkerverständigung“, so Bernd Fabritius, der auch stellvertretender Bundesvorsitzende des Bundes der Vertriebenen (BdV) ist.

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