Podiumsdiskussion „Potentielle Diskrepanzen zwischen Zielen und Auswirkungen der Minderheitenförderung“

Am 11. November habe ich an einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Potentielle Diskrepanzen zwischen Zielen und Auswirkungen der Minderheitenförderung“ teilgenommen, die im Rahmen der internationalen Konferenz „Die Förderung nationaler Minderheiten durch ihre ‚Mutterländer‘ in Mittel- und Osteuropa im 20. und 21. Jahrhundert“ stattfand. Veranstaltet wurde die Konferenz vom Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE, Oldenburg), dem Institut für Auslandsbeziehungen (IfA, Stuttgart) und dem Europäische Netzwerk Erinnerung und Solidarität (ENRS, Warschau) in Kooperation mit weiteren Einrichtungen aus dem In- und Ausland. Die weiteren Podiumsteilnehmer waren Professor Dr. Dr. Rainer Hofmann aus Frankfurt, Dr. Ján Varšo aus Bratislava und Loránt Vincze als Präsident der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEN). Die Moderation übernahm Robert Schwartz, Leiter der Rumänien-Redaktion der Deutschen Welle in Bonn. 

In einer angeregten Diskussion konnte ich auf die Wichtigkeit der Minderheitenförderung eingehen, die ein Grant für die Sicherung der jeweils eigenen Identität und Kultur darstellt. Aus deutscher Perspektive bleibt diese Förderung und der Erhalt des gesamtdeutschen kulturellen Erbes ein wichtiges Zukunftsthema und eine Herausforderung, die wir als gesamtgesellschaftliche Aufgabe gemeinsam bewältigen müssen.