Podiumsdiskussion: Gemeinsame Geschichte – trennt oder verbindet sie uns?

Am 12. Juni war ich auf Einladung des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) Podiumsgast bei einer Diskussion zum Thema „Gemeinsame Geschichte – trennt oder verbindet sie uns?“. Diese fand im Rahmen der Tagung „Erinnerung bewahren – Zukunft gestalten“ in der Katholischen Akademie in Berlin statt.

Nach einem Grußwort von Staatsministerin Prof. Monika Grütters MdB und mehreren Vorträgen, diskutierte ich bei einer interessanten und lebhaften Podiumsdiskussion mit der Autorin und Bürgerrechtlerin Freya Klier sowie der ehemaligen polnischen Ministerin für Kultur und nationales Erbe, Prof. Dr. Małgorzata Omilanowska. Geleitet wurde die Diskussion von der Journalistin Gemma Pörzgen.

Ich konnte in der Diskussion verschiedene Punkte anbringen und darauf hinweisen, dass Geschichte nicht aus nationaler Sicht interpretiert werden sollte, sondern alle Seiten und Perspektiven in einem grenzüberschreitenden Austausch einbezogen werden müssen, um eine wahrheitsgetreue Darstellung zu ermöglichen. Das zukünftige Dokumentationszentrum der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung im Deutschlandhaus wird mit seiner Dauerausstellung einen wichtigen Beitrag zu dieser Erinnerungskultur leisten.