Kapellenwagen an „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ übergeben

Am 26. Februar 2015 hat die Vorsitzende des „Zentrums gegen Vertreibungen“, Erika Steinbach, einen historischen „Kapellenwagen“ aus der Nachkriegszeit als erstes großes Exponat für das geplante Berliner Dokumentationszentrum an die „Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ übergeben. Andrea Moll, Kuratorin der Dauerausstellung, nahm den Wagen in Empfang.

Der Kapellenwagen ist das größte Exponat des Dokumentationszentrums, ein Stück Geschichte zum Sehen und Anfassen. Es handelt sich dabei um eine mobile Kapelle, die aus dem Bestand der früheren «Ostpriesterhilfe» des Paters Werenfried van Straaten erhalten werden konnte und die für den Einsatz in der Seelsorge bei den Heimatvertriebenen genutzt wurde. Aus der „Ostpriesterhilfe“ ging später das Hilfswerk «Kirche in Not» hervor.

Es wäre schön, wenn der Stiftung weitere Originalexponate aus allen Bereichen der deutschen Heimatvertriebenen zur Verfügung gestellt werden würden, damit auch dieser Teil der deutschen Geschichte möglichst anschaulich ins Blickfeld der Allgemeinheit gerückt werden kann.