Gespräch mit Vertretern von Verbänden der Deutschen Auslandsschulen und der Auslandslehrer im Deutschen Bundestag

Auf Einladung des Vorsitzenden des Unterausschusses Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik (AKBP) Dr. Bernd Fabritius kamen Vertreter der Verbände der Deutschen Auslandsschulen und der Auslandslehrer zur Diskussion in den Deutschen Bundestag. Bei dem konstruktiven Gespräch ging um die Folgen des seit 2014 gültigen Auslandsschulgesetzes für Schulen und Lehrerschaft. Gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz und dem Auswärtigen Amt sind sich die Teilnehmer über die letzten verbliebenen Finanzierungsfragen annähernd einig. Konsens war auch, dass der unglaublich große Mehrwert des Deutschen Auslandschulwesens bekannter gemacht werden muss. Über die deutsche Sprache und Unterricht nach deutschen Bildungsstandards werden oftmals lebenslange Deutschlandbindungen geschaffen und zentrale Werte in Regionen der Welt vermittelt, in denen mitunter ein Mangel an Chancengleichheit und Demokratie herrscht. Diese Arbeit wird den Gesprächspartnern auch in Zukunft viel wert sein.

Teilnehmer:

Thilo Klingbeil, Geschäftsführer Weltverband Deutscher Auslandsschulen (WDA)

Günther Fecht, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Auslandslehrerinnen und –lehrer der GEW (AGAL)

Karlheinz Wecht, Vorsitzender des Verbands Deutscher Lehrer im Ausland (VDLIA)

Oliver Schramm, Leiter des Referats Auslandsschulen im Auswärtigen Amt.