Deutschland nimmt Flüchtlinge aus UNHCR Krisentransitzentrum in Rumänien auf

Auf Einladung des rumänischen Außenministers Bogdan Aurescu (links im Bild) habe ich heute gemeinsam mit Hartmut Koschyk, MdB das Krisentransitzentrum für Flüchtlinge des UNHCR in Temeswar besucht.

Dieses leistet angesichts des dauerhaft hohen Flüchtlingsaufkommens einen unschätzbaren Beitrag für Flüchtlinge aus Krisen- und Kriegsgebieten. Das Transit-Zentrum ist ein erster Anlaufpunkt, in denen die künftigen Aufnahmestaaten an einem geschützten Ort die Vorbereitungen für die Neuansiedlung treffen und z.B. medizinische Behandlungen vorgenommen werden können. Das Notevakuierungsprogramm des UNHCR ist ein wichtiger Baustein in der Rettung von Kriegsflüchtlingen aus Krisengebieten unter Umgehung der Schleuserkriminalität und mit Vermeidung des Missbrauchs durch wirtschaftlich begründete Migration.

Mit Außenminister Aurescu vor dem Krisen-Transit-Zentrum für Flüchtlinge in Temeswar

Mit Außenminister Aurescu vor dem Krisen-Transit-Zentrum für Flüchtlinge in Temeswar

Es war wenig überraschend zu erfahren, dass seitens der EU-Mitgliedsstaaten wieder einmal nur Deutschland und Norwegen einen Teil der Flüchtlinge im Rahmen von Kontingentprogrammen aufgenommen haben. Wenn die übrigen EU-Staaten ihrer Verantwortung nicht nachkommen, dann ist der jetzt von der EU-Kommission vorgeschlagene Verteilungsschlüssel der einzig richtige Weg.