Bundeskanzlerin Merkel beim „Tag der Heimat“ ausgezeichnet

Unter dem Leitwort „Deutschland geht nicht ohne uns!“ fand in Berlin der zentrale Festakt des Bundes der Vertriebenen zum „Tag der Heimat“ statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Verleihung der Ehrenplakette in Gold an Bundeskanzlerin Angela Merkel, die für ihre Verdienste um die Heimatvertriebenen ausgezeichnet wurde. Die BdV-Vorsitzende Erika Steinbach unterstrich in ihrer Laudatio den großen Anteil Merkels an der Realisierung der Bundesstiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ als staatliche Einrichtung und am Gedenktag für die Opfer von Flucht und Vertreibung, den die Bundesregierung kürzlich beschloss.

In ihrer hervorragenden Rede versicherte die Kanzlerin, dass die Bundesregierung zu Ihrer Verantwortung für die Vertriebenen stehe. Anerkennend hob sie deren Bereitschaft zur Versöhnung hervor und betonte, dass die Vertriebenen „Brücken zu unseren Nachbarn geschlagen und damit das geeinte Europa mitgeprägt“ hätten. Die vollständige Rede Merkels können Sie hier nachlesen.

Ein weiterer Ehrengast war László Kövér, der Präsident des ungarischen Parlaments. In seiner Ansprache richtete Kövér den Blick nach vorn und bekräftigte, dass in Zukunft „weder die Deutschen noch die Ungarn noch irgendein anderes europäisches Volk seine Heimat und das Recht, selbst über das eigene Schicksal zu bestimmen, mehr verlieren“ sollten.

Im Anschluss an den Festakt durfte ich im Auftrag des Ministerpräsidenten Horst Seehofer einen Kranz an der Gedenkstätte der Heimatvertriebenen niederlegen. In seiner Ansprache betonte der Berliner Innensenator Frank Henkel (CDU) die Bedeutung und Aktualität der Erinnerung an das Schicksal deutscher Heimatvertriebener und der Mahnung gegen Vertreibungen weltweit.