Besuchergruppe aus der Münchner Umgebung zu Gast in Berlin

Gestern hatte ich die große Freude eine Gruppe politisch interessierter Bürger aus der Münchener Umgebung – unter denen ich einige Landsleute der Siebenbürger Sachsen zählen konnte – bei mir im Bundestag empfangen zu dürfen. Die Besuchergruppe reiste unter der Leitung meiner Mitarbeiterin im Bürgerbüro, Frau Traute Bock, an.

Besonders beachtlich war dabei das große Interesse jüngerer Teilnehmer. So hatte ich die Gelegenheit, mehreren Generationen im Gespräch zu begegnen und den Gästen von meiner Arbeit als Abgeordneter, vom Ablauf einer typischen Plenarwoche und ganz allgemein von der Funktions- und Arbeitsweise des Deutschen Bundestages zu berichten.

Konkret umfasste dies die aktuelle Tagespolitik aber auch Fragen von Flucht und Vertreibung – gestern und heute – und den Arbeitsalltag im Parlamentsbetrieb. Besonders günstig war die Gelegenheit hinsichtlich des Umstandes, dass die Besuchergruppe gerade während der Sitzungswoche anreiste. Tagesaktuelle Themen unmittelbar dann weitergeben zu können, wenn sie stattfinden und damit meinen Besuchern die Erfahrungen und Neuigkeiten „aus erster Hand“ zu offerieren ist sicherlich nicht nur für mich jedes Mal ein spannendes Erlebnis.

Ein Gespräch mit dem Abgeordneten ist ein klassischer Bestandteil der Besucherreisen nach Berlin und macht mir jedes Mal großen Spaß. Dabei trug das Ambiente in einem Ausschusssaal des Paul-Löbe-Hauses zu einer angenehmen Gesprächsatmosphäre bei und erlaubte einen authentischen Eindruck vom Politikgeschehen.

Zudem hatten die Anwesenden auch dieses Mal spannende Fragen vorbereitet, die sie entweder im Alltag mit sich trugen oder sich auf meine Arbeit in der Öffentlichkeit bezogen. Eine dieser Fragen beschäftigte sich mit dem Thema der doppelten Staatsbürgerschaft, welches derzeit immer wieder im Diskurs der Medien erscheint. Zwar erlaubt es der zeitliche Rahmen der Fahrten selten, die volle Bandbreite eines solchen Anliegens meiner Besucher auszuschöpfen. Ich hoffe dennoch diese und alle anderen Fragen für ihre Steller zufriedenstellend beantwortet zu haben.

Ich hoffe, dass die Besucher in den zwei verbleibenden Tagen eine interessante und schöne Fahrt erleben und wünsche bleibende Eindrücke, spannende Fakten und gute Gespräche.